Was wurde nicht gemeckert über die kommerzielle Ausrichtung von Magento und dass man „an allen Ecken“ versucht Kohle zu scheffeln. Jede News über ein neues Pordukt, was man käuflich erwerben kann wurde mit Buu-Rufen zerrissen. Das war bisher das Echo auf die Strategie mit Magento Geld zu verdienen. Zumindest aus Deutschland. Oder etwa nur aus Deutschland?
Keine Ahnung. Was aber feststeht ist, dass Magento Businessplan zu größten Teilen aufzugehen scheint. Magento Partner kommen ständig neue hinzu. Waren es am Anfang 25 Partner, so sind es jetzt schon 36. Das ist für gerade mal zwei Wochen der Verfügbarkeit der 1.0 Vesion schon ganz schön beindruckend.
Auch das erste Seminar ist bereits ausgebucht. Genug Leuten war es 999 Dollar wert, so dass es jetzt keine Restplätze mehr gibt. Allerdings läuft das 19 stündige Seminar noch eine Weile, so as man sich für einen Späteren Zeitpunkt noch anmelden kann. Möglich ist aber auch, dass dieses Seminar eines der Pflichtveranstaltungen für die höheren Partnerlevel ist, und somit ist nur logisch, dass es bereits ausgebucht ist.
Ich denke bei Magento trennt sie die Spreu vom Weizen. Ewig rumbastelnde Hobbyshopbetreiber, denen selbst 99 Euro für das xt:commerce Forum pro Jahr zu viel waren wird man bei Magento eher seltender finden. Fraglich ist, wie hoch die Gewinne mit solch einem Hobbyshop sein können, wen man bei 99 Euro schon eine Abwägung machen muss. In der Regel macht dieser Mensch alles selber, lernt wochenlang in seiner Freizeit neben dem Hauptjob die Programierung und Einrichtung eines Onlineshops. Es ist niemand, der einen festen Betrag für eine schlüsselfertige Shoplösung bezahlen würde. Auch sind die vielfach kritisierten Performancheprobleme hauptsächlich auf günstigem Webspace zurückzuführen. Eine ordentliche Serverinstallation wie sie die meisten professionellen Shopbetreiber ohnehin bevorzugen, wird diese Probleme eher nicht haben.